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Saisonwechsel in der Mode: Wohin mit meinen Altkleidern?

Saisonwechsel in der Mode: Wohin mit meinen Altkleidern?
Transparenz für den Verbraucher: Das Logo „Wir sammeln für Sie“ kennzeichnet die Container der Kooperationspartner zur Altkleidersammlung in der Region Osnabrück.

Der Frühling steht vor der Tür. Ein Anlass für viele, im eigenen Kleiderschrank auszusortieren. Daher geben die AWIGO sowie die karitativen Vereine und Verbände – namentlich DRK, DLRG, Kolping, Malteser und Heilpädagogische Hilfe Osnabrück – gerne folgende Tipps an die Hand:

Wie sollte ich meine Altkleider entsorgen?

Hier ist einmal nach dem Zustand der aussortierten Kleidung zu unterscheiden:

Gut erhaltene Kleidungsstücke sollten nicht einfach im Hausmüll, sondern entweder an örtliche Kleiderkammern gegeben oder witterungsgeschützt in Säcken über die vielerorts bereitstehenden Sammelcontainer entsorgt werden. Denn sie lassen sich vielfältig weiter- oder wiederverwenden, zum Beispiel in Second-Hand-Shops. Altkleidersammler können daher gute Erlöse erzielen. Bei der Entsorgung über Container der karitativen Organisationen oder der AWIGO kommen diese Einnahmen der Allgemeinheit zugute, da sie entweder soziale Projekte vor Ort finanzieren oder einen Beitrag zum Abfallgebührenhaushalt des Landkreises Osnabrück leisten. Die Containerstellplätze im Landkreis lassen sich in der Standortübersicht auf www.awigo.de oder in der AWIGO-App nachschlagen.

Verschlissene, kaputte oder stark verunreinigte Kleidungsstücke sind hingegen besser in der grauen Restmülltonne aufgehoben. Im Altkleidercontainer setzen sie nur die Qualität der eingesammelten Ware herab und schmälern die Verwertungserlöse.

Vorsicht geboten: Illegale Altkleidersammlungen in der Region

Besondere Vorsicht ist bei illegalen Altkleidersammlungen geboten, die sich in der Region Osnabrück immer wieder beobachten lassen. Dubiose Anbieter versuchen, den seriösen Sammlungssystemen wichtige Einnahmequellen streitig zu machen. Sie stellen dazu beispielsweise unangemeldet Container in den Städten und Gemeinden auf oder verteilen Kunststoffkörbe in den Siedlungen – und handeln dadurch rechtswidrig. Denn nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz müssen Altkleidersammlungen spätestens drei Monate vorher bei der Unteren Abfallbehörde angezeigt werden.

Wie kann ich dubiose und seriöse Anbieter unterscheiden?

Seriöse Anbieter zeigen den Verbrauchern transparent an, dass sie für den jeweiligen Container verantwortlich sind. Sie weisen beispielsweise konkrete Kontaktdaten für Rückfragen auf ihren Sammelbehältern aus. Zudem sind die Altkleidercontainer aus dem Kooperationsnetzwerk der AWIGO und ihrer karitativen Partner durch das gemeinsame Logo „Wir sammeln für Sie“ schnell zu erkennen.

Demgegenüber sind dubiose Sammlungssysteme in der Regel nur mit einer Telefonnummer oder einer Internetseite versehen. Nähere Informationen zum Anbieter (beispielsweise Firmenname oder Anschrift) lassen sich nicht finden.

Sollten aufmerksame Verbraucher eine solche Sammlung bemerken, ist bitte die Untere Abfallbehörde des Landkreises Osnabrück zu informieren (Telefon: (05 41) 501 - 0, E-Mail: abfall@lkos.de). Alternativ kann auch das Formular zur Mängelmeldung unter www.landkreis-osnabrueck.de genutzt werden.

erstellt am 15.03.2022

Daniela Pommer

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Daniela Pommer
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