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Restabfall: Partner für die Verwertung ab 2023 gesucht!

Stadt und Landkreis Osnabrück schreiben europaweit aus

Restabfall: Stadt und Landkreis Osnabrück schreiben europaweit aus
Ob der Restabfall aus Stadt und Landkreis Osnabrück ab 2023 weiterhin im Helector Recyclingcenter Osnabrück GmbH in Osnabrück-Hafen zu Ersatzbrennstoff verarbeitet wird, entscheidet das nun gestartete europaweite Ausschreibungsverfahren. Foto: Helector Recyclingcenter Osnabrück GmbH.

Region Osnabrück. Ende 2022 läuft der bisherige Verwertungsvertrag zwischen Stadt und Landkreis Osnabrück auf der einen sowie der Helector Recyclingcenter Osnabrück GmbH auf der anderen Seite nach 17 Jahren aus. Hier ist die Verarbeitung der rund 90.000 Tonnen Restabfall, die in der Region Osnabrück pro Jahr anfallen, geregelt. Da keine Verlängerungsoption mehr besteht, müssen Stadt und Landkreis gemäß geltender Rechtsvorgaben diese Dienstleistung europaweit neu ausschreiben. Das Verfahren ist jetzt gestartet.

Ausschreibungsdurchführende Gesellschaft ist die ENOS Entsorgung Osnabrücker Land GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der AWIGO GmbH (75,1 % der ENOS-Anteile, als 100-prozentiges Tochterunternehmen des Landkreises) und der Osnabrücker Kommunalservice GmbH (OKS) (24,9 % der ENOS-Anteile, als 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadt Osnabrück). Diese Gesellschaft wurde im Jahr 2018 gegründet, um die gemeinsame Verwertung von Abfällen besser zu koordinieren.

Durch die turnusgemäß durchzuführende, europaweite Ausschreibung stellten Stadt und Landkreis Osnabrück den Wettbewerb sicher, ist AWIGO-Geschäftsführer Christian Niehaves überzeugt. Zudem erklärt er, wie die Auswahl des zukünftigen Entsorgungspartners erfolgt: „Die eingehenden Angebote werden anhand drei verschiedener Kriterien ausgewertet und verglichen: Angebotspreis, Transportaufwand zur Verwertungsanlage und ökologische Bewertung. Mit Letzterem ist gemeint, dass die CO2-Einsparungen, die über die regenerative Erzeugung von Strom und Wärme aus den Abfällen erzielt werden, entsprechende Berücksichtigung finden.“

„Auf diesem Wege wollen Osnabrücker ServiceBetrieb und AWIGO gemeinsam für die Region Osnabrück Entsorgungssicherheit gewährleisten, logistisch sinnvolle und möglichst umweltschonende Lösungen erzielen sowie die Gebührenzahlenden, also die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis, so gering wie möglich belasten“, ergänzt Detlef Schnier, Leiter des Osnabrücker ServiceBetriebs.

Die Vergabe- und Vertragsunterlagen wurden in den vergangenen Monaten ausgearbeitet und jetzt veröffentlicht. Zu Jahresanfang 2022 soll eine Vergabeentscheidung gefällt sein, sodass ein neuer Entsorgungsvertrag zum 01. Januar 2023 starten kann.

erstellt am 02.08.2021

Daniela Pommer

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